Wenn der Tag erwacht,
eh´ die Sonne lacht,
Die Kolonnen ziehn
zu des Tages Mühn
Hinein in den grauenden Morgen.
Und der Wald ist schwarz
und der Himmel rot,
Und wir tragen im Brotsack
ein Stückchen Brot
Und im Herzen, im Herzen die Sorgen.
O Buchenwald,
ich kann dich nicht vergessen,
Weil du mein Schicksal bist.
Wer dich verließ,
der kann es erst ermessen
Wie wundervoll die Freiheit ist!
O Buchenwald,
wir jammern nicht und klagen,
Und was auch unsere Zukunft sei -
Wir wollen trotzdem "ja"
zum Leben sagen,
Denn einmal kommt der Tag -
Dann sind wir frei!
Unser Blut ist heiß
und das Mädel fern,
Und der Wind singt leis,
und ich hab sie so gern,
Wenn treu, wenn treu
sie mir bliebe!
Die Steine sind hart,
aber fest unser Schritt,
Und wir tragen die Picken
und Spaten mit
Und im Herzen, im Herzen die Liebe!
O Buchenwald ...
Die Nacht ist so kurz
und der Tag so lang,
Doch ein Lied erklingt,
das die Heimat sang,
Wir lassen den Mut uns nicht rauben!
Halte Schritt, Kamerad,
und verlier nicht den Mut,
Denn wir tragen den Willen
zum Leben im Blut
Und im Herzen, im Herzen den Glauben!
O Buchenwald ... Canti simili
Fonte
Liberovici S. (a cura di ), LP, Canti dai lager, Dischi del Sole DS 137/39, 1966
Informazioni
Alla fine del 1938, il direttore del campo di concentramento di Buchenwald, edificato in mezzo a una foresta di faggi a qualche chilometro da Weimar, lamentò che tutti i campi avessero un loro inno, tranne Buchenwald: fu così dato mandato ai prigionieri di comporne uno. Ma nessuna delle proposte incontrava il favore della direzione, finché, d’intesa con i prigionieri, il Kapò della stazione di posta, in buoni rapporti con le SS del campo, si spacciò per autore di testo e di una musica che sarebbero divenute «La canzone di Buchenwald».
Le musiche le aveva composte Hermann Leopoldi, un cabarettista di Vienna, le parole erano di un artista, morto sempre di Dicembre, il 4 Dicembre del 1942, ad Auschwitz-Monowitz, dopo essere stato furiosamente picchiato da una sentinella. Il suo nome era Fritz Löhner-Beda, ed era stato il librettista di Franz Lehar, il principe dell’operetta.
Fonte informazioni
Scheda canto
Autori testo: Fritz Löhner-Beda
Autori musica: Hermann Leopoldi
Periodo: L'Europa e il mondo tra le due guerre (1919-1938)
Anno: 1938
Lingua: tedesco
Tags: antifascisti, carcere