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Buchenwald-Lied

Autori: Fritz Löhner-Beda, Hermann Leopoldi

Periodo: L'Europa e il mondo tra le due guerre (1919-1938)

Anno: 1938

Scheda
Buchenwald-Lied Wenn der Tag erwacht 1938 Fritz Löhner-Beda, Hermann Leopoldi Buchenwald-Lied
Wenn der Tag erwacht, 
eh´ die Sonne lacht,
Die Kolonnen ziehn 
zu des Tages Mühn
Hinein in den grauenden Morgen.
Und der Wald ist schwarz 
und der Himmel rot,
Und wir tragen im Brotsack 
ein Stückchen Brot
Und im Herzen, im Herzen die Sorgen.

  O Buchenwald, 
  ich kann dich nicht vergessen,
  Weil du mein Schicksal bist.
  Wer dich verließ, 
  der kann es erst ermessen
  Wie wundervoll die Freiheit ist!
  O Buchenwald, 
  wir jammern nicht und klagen,
  Und was auch unsere Zukunft sei -
  Wir wollen trotzdem "ja" 
  zum Leben sagen,
  Denn einmal kommt der Tag -
  Dann sind wir frei!

Unser Blut ist heiß 
und das Mädel fern,
Und der Wind singt leis, 
und ich hab sie so gern,
Wenn treu, wenn treu 
sie mir bliebe!
Die Steine sind hart, 
aber fest unser Schritt,
Und wir tragen die Picken 
und Spaten mit
Und im Herzen, im Herzen die Liebe!

  O Buchenwald ...

Die Nacht ist so kurz 
und der Tag so lang,
Doch ein Lied erklingt, 
das die Heimat sang,
Wir lassen den Mut uns nicht rauben!
Halte Schritt, Kamerad,
 und verlier nicht den Mut,
Denn wir tragen den Willen 
zum Leben im Blut
Und im Herzen, im Herzen den Glauben!

  O Buchenwald ...

Fonte

Liberovici S. (a cura di ), LP,  Canti dai lager, Dischi del Sole  DS 137/39, 1966


Informazioni

Alla fine del 1938, il direttore del campo di concentramento di Buchenwald, edificato in mezzo a una foresta di faggi a qualche chilometro da Weimar, lamentò che tutti i campi avessero un loro inno, tranne Buchenwald: fu così dato mandato ai prigionieri di comporne uno. Ma nessuna delle proposte incontrava il favore della direzione, finché, d’intesa con i prigionieri, il Kapò della stazione di posta, in buoni rapporti con le SS del campo, si spacciò per autore di testo e di una musica che sarebbero divenute «La canzone di Buchenwald».
Le musiche le aveva composte Hermann Leopoldi, un cabarettista di Vienna, le parole erano di un artista, morto sempre di Dicembre, il 4 Dicembre del 1942, ad Auschwitz-Monowitz, dopo essere stato furiosamente picchiato da una sentinella. Il suo nome era Fritz Löhner-Beda, ed era stato il librettista di Franz Lehar, il principe dell’operetta.

Fonte informazioni

Scheda canto

Autori testo: Fritz Löhner-Beda

Autori musica: Hermann Leopoldi

Periodo: L'Europa e il mondo tra le due guerre (1919-1938)

Anno: 1938

Lingua: tedesco

Tags: antifascisti, carcere